Klima Madras

Beste Reisezeiten für Madras:

Madras ist eine der größten Städte Indiens und zieht Besucher mit seinen Badestränden, beeindruckenden Bauwerken und vielfältigen Freizeitangeboten an. Besonders im Winter locken angenehm warme Temperaturen und eine Abkühlung durch das nahe Meer.

Klimatabelle Madras

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temperatur
(max.)
30°31°33°35°38°38°36°35°34°32°30°29°
Temperatur
(min.)
19°20°22°26°28°27°26°26°25°24°22°21°
Sonnen-
Stunden
910101087557678
Wasser-
Temperatur
26°27°27°28°29°29°28°28°28°28°27°27°
Regentage
21122610121012128
Madras, Indien

Das Klimajahr von Madras

Das Klima von Madras wird durch drei Jahreszeiten bestimmt. Der Winter beginnt im November und ist charakterisiert durch angenehm warme Temperaturen und moderate Niederschläge. In dieser Zeit verzeichnet Madras die meisten Besucher. Januar ist der kälteste Monat. Die Regenmenge nimmt danach kontinuierlich ab und erreicht im März ihren niedrigsten Wert, während die Temperaturen ansteigen. Die Monate April bis Juni sind die heißesten des Jahres, wobei die Höchsttemperaturen im Mai erreicht werden. Nur des Nachts sorgt eine kühle Meeresbrise für Erfrischung. Der Sommermonsun zwischen Juli und August füllt die Wasserreserven der Stadt wieder auf und lässt die Vegetation sprießen. Die Regenmenge steigt bis Ende August weiter an und sinkt im September, genau wie die Temperatur, leicht ab. Der Oktober schließlich markiert den Beginn des Winter- oder Nordostmonsuns, der für den Großteil der jährlichen Niederschlagsmenge verantwortlich ist. Auch vom Golf von Bengalen kommende Zyklone und Überschwemmungen können während dieser Zeit auftreten. Die Niederschläge erreichen ihren Höhepunkt im November und lassen im Dezember wieder deutlich nach. Auch die Temperaturen fallen zur Wintersaison wieder ab.

Allgemeines zu Madras

Madras, heute auch Chennai genannt, ist die Hauptstadt des Bundesstaats Tamil Nadu im Südosten Indiens. Die Stadt am Golf von Bengalen liegt in einer flachen Küstenebene nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Das Terrain besteht zum größten Teil aus Schiefer, Tonerde und Sandstein. Spuren von Granit bezeugen außerdem die vulkanische Vergangenheit der Landschaft. Im Südwesten der Stadt befinden sich vereinzelte Hügel, außerdem fließen zwei Flüsse durch Madras, die durch einen Kanal im Westen der Stadt verbunden werden. Das Klima ist dank der Nähe zum Äquator tropisch warm bis heiß. Die maritime Lage verhindert große Temperaturschwankungen und sorgt saisonal für eine Abkühlung durch Meereswinde. Einen großen Einfluss auf das Klima von Madras haben der Sommer- und der Nordostmonsun, die für den Großteil des jährlichen Niederschlags sorgen.

Tourismus Madras

Dank seines tropischen Klimas ist Madras vor allem bei Badeurlaubern beliebt. In der Stadt liegt Marina Beach, der längste Strand Indiens und einer der längsten Strände der Welt. Einen weiteren Superlativ stellt der Vandalur Zoo, der größte Tierpark Indiens, dar. Daneben fasziniert Madras mit seinen religiösen Stätten: Besonders die neugotische St. Thomas Basilica und der farbenfrohe Kapalelshwarar Tempel mit seinen unzähligen bunten Figuren ziehen Besucher in ihren Bann. Auch die koloniale Vergangenheit von Madras ist heute noch erkennbar, etwa am majestätischen Fort St. George oder am neoklassischen Ripon Building mit seiner strahlend weißen Fassade. Wer sich für Raumfahrt und Technik interessiert, kommt im Birla Planetarium auf seine Kosten, während Shoppingfreudige dem weitläufigen Einkaufszentrum Spencer Plaza einen Besuch abstatten sollten. Entspannung finden Besucher im Chetpak Eco Park, einem See inmitten der Stadt, der zum Wandern und Bootfahren einlädt. Mitten in Madras liegt auch der Guindy National Park: Die grüne Lunge der Stadt bietet eine vielfältige Flora und Fauna zum Entdecken. Daneben gibt es Spielplätze und Kinder können auf Ponys und Elefanten reiten.