Beste Reisezeiten für Sofia:

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia herrscht ein gemäßigtes kontinentales Klima. Aufgrund der angenehmen Temperaturen eignet sich die Stadt am Iskar auch im Sommer für eine Städtereise.

Klimatabelle Sofia

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temperatur
(max.)
10°16°21°24°27°27°23°16°
Temperatur
(min.)
-5°-3°10°14°16°15°11°-2°
Sonnen-
Stunden
234678987532
Regentage
76691110855677
Sofia, Bulgarien

Das Klimajahr von Sofia

In der bulgarischen Hauptstadt sorgen ein gemäßigtes Kontinentalklima, verbunden mit einer hohen Lage von etwa 595 Metern für kalte, schneereiche Winter. Der Januar ist mit durchschnittlichen Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt der kälteste Monat des Jahres. Der Winter hält in Sofia bis in den März an. Erst im April klettert das Thermometer in den zweistelligen Bereich. Im Mai wird es in Sofia erstmals frühsommerlich warm. In den Monaten Juni, Juli und August steigen die Temperaturen weiter an. Hochsommerliche Hitze ist in Sofia jedoch eher die Ausnahme, wenngleich es in manchen Jahren durchaus sehr heiß werden kann. Besichtigungstouren durch die bulgarische Hauptstadt sind grundsätzlich aber auch in der heißen Jahreszeit möglich. Die Monate September und Oktober sind noch vergleichsweise mild. Erst im November sinken die Temperaturen wieder in den einstelligen Bereich. Ab Dezember beginnt in Sofia die Wintersaison und die Temperaturen fallen unter den Gefrierpunkt.

Besonders regnerisch ist es in Sofia im Mai und Juni. Zu dieser Zeit beträgt die Niederschlagsmenge durchschnittlich 73 bis 75 Millimeter. Mit etwa 33 Nebel-Tagen gilt Sofia außerdem als die nebligste Stadt des Landes. Ein Rekord wurde hier im Jahr 1948 aufgestellt, als es im Monat Dezember an 29 aufeinanderfolgenden Tagen in der bulgarischen Metropole neblig war.

Allgemeines zu Sofia

Sofia ist die Hauptstadt von Bulgarien. Die Stadt liegt auf 595 Metern Höhe im Westen des Landes. Die Grenze zum Nachbarland Serbien ist nur rund 60 Kilometer entfernt. Die Stadtkulisse wird vom 2290 m hohen Witoscha-Gebirge geprägt. Im Westen grenzt Sofia an das Ljulin- und Losen-Gebirge. Etwa 50 Kilometer entfernt befinden sich das Sofiagebirge und das Murgasch-Gebirge. Beide Höhenzüge sind Teil des Balkangebirges, welches Bulgarien von Osten nach Westen durchzieht und gleichzeitig Namensgeber für die gesamte Balkanhalbinsel ist. Durch die östlichen Stadtviertel der bulgarischen Hauptstadt fließt der Iskar, der längste Fluss des Landes. Seine Zuflüsse Perlowska und Wladajska durchqueren ebenfalls die Stadt. Da sie überwiegend unterirdisch verlaufen, sind sie im Stadtbild allerdings kaum präsent. Die Winter in Sofia sind aufgrund der Höhenlage relativ kalt. Zudem fällt meist viel Schnee. Die Sommer sind vergleichsweise kühl.

Tourismus Sofia

In Sofia finden sich viele Bau- und Kulturdenkmaler aus verschiedenen historischen Epochen. Besonders die große Zahl an Kirchen machen Bulgariens Landeshauptstadt zu einem Touristenmagnet. Eine der ältesten Kirchen in Sofia ist die Basilika "Sveta Sofia". Sie wurde im 5. Jahrhundert n. Chr. unter dem byzantischen Kaiser Justinian erbaut. Zur Zeit der Osmanischen Herrschaft über Bulgarien erfolgte die Umgestaltung zur Moschee. Noch älter als die "Sveta Sofia" ist die Kirche "Sveti Georgi", die vermutlich auf das 4. Jahrhundert v. Chr. zurückgeht. Neueren Baudatums ist die Alexander-Nevski-Kathedrale. Das 1912 erbaute Gotteshaus ist eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Darüber hinaus wartet Sofia mit zahlreichen Museen und Galerien auf, in der die Kunstschätze des Landes zu besichtigen sind. Die Parkanlagen der Stadt laden im Sommer zum Spazierengehen und Entspannen ein. Im Winter zieht es Skifahrer und Snowboarder in die Wintersportgebiete der benachbarten Gebirge.