Beste Reisezeiten für Wien:

Wien, die Hauptstadt der Bundesrepublik Österreich, ist ein beliebtes Touristenziel im Nordosten des Landes. Das Wetter dort wird stark von einem Übergangsklima geprägt.

Klimatabelle Wien

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temperatur
(max.)
14°19°22°25°24°20°14°
Temperatur
(min.)
-4°-2°10°13°15°15°11°-1°
Sonnen-
Stunden
234678887521
Regentage
878899997888

Das Klimajahr von Wien

Die klimatischen Bedingungen in Wien wechseln natürlich beständig im Jahreslauf. Die Jahreszeiten sind dabei deutlich ausgeprägt und unterscheiden sich vor allem bei den Temperaturen. Die beiden kältesten Monate sind der Januar und der Februar, die gleichzeitig auch die geringsten Sonnenstunden aufweisen. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Österreichs fällt in diesen Monaten allerdings in Wien erheblich weniger Schnee. Überhaupt gilt, dass im Stadtgebiet das ganze Jahr über eher mit etwas weniger Niederschlägen zu rechnen ist. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass pro Monat im Schnitt nur etwa sieben bis neun Regentage anfallen. Die mit großem Abstand wärmsten Monate in Wien sind die Monate von Mai bis September. Die meisten Sonnenstunden und die höchsten Temperaturen werden für gewöhnlich im Juli und im August erreicht. Im Juni ist dagegen die Niederschlagsmenge am größten. Kein Wunder also, dass die Sommermonate Juni, Juli und August die beliebtesten Reisemonate sind. Von Oktober bis Dezember fallen die Temperaturen dann zum Teil sehr deutlich, während sich die Niederschlagsmengen erstaunlicherweise kaum verändert. Richtig kalt kann es bereits Ende November und dann vor allem im Dezember werden.

Allgemeines zu Wien

Die österreichische Bundeshauptstadt Wien ist nicht nur die größte Stadt des Landes, sondern auch eine Millionenmetropole von europäischem Rang. Wichtige Einrichtungen der Vereinten Nationen (UN) wie etwa der Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) oder die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) haben dort ihren Sitz. Mit ihren zahlreichen historischen Bauwerken vor allem aus der Zeit der Habsburger Doppelmonarchie und ihrem üppigen Kulturangebot gehört die Stadt mit zu den beliebtesten Reisezielen in Europa. Wien liegt im sogenannten Wiener Becken am Ostrand der Alpen. Das Alpenvorland und die Pannonische Tiefebene treffen hier aufeinander. Die Stadt wird folglich auch von einem Übergangsklima zwischen einem ozeanischen und einen feucht-kontinentalen Klima geprägt. Westwetterlagen, die vom Atlantik herkommen, sind in der Region ebenso möglich wie von der Pannonischen Tiefebene beeinflusste Ostwetterlagen mit starkem Pusztawind. Nur etwa die Hälfte des Wiener Stadtgebietes ist auch tatsächlich bebaut. Der Rest besteht aus weitläufigen Grünflächen, die zum Teil auch landwirtschaftlich genutzt werden und zu Ausflügen einladen.

Tourismus Wien

Als Sitz des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurde von Wien aus die europäische Geschichte über Jahrhunderte hinweg entscheidend mit geprägt. Nicht zuletzt wurde von dort aus auch ein Vielvölkerstaat regiert. Beides spiegelt sich bis heute in der prächtigen Architektur der Altstadt wider. Die Hofburg, Schloss Schönbrunn, Schloss Belvedere, die opulente Ringstraße und der mächtige Stephansdom gehören nicht umsonst zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wien war aber auch ein Zentrum von Kunst und Kultur. Vor allem die Musik und die Malerei bestimmten das kulturelle Leben der Stadt. Namen wie Beethoven, Schubert, Strauss, Klimt und Schiele sind deshalb eng mit der Geschichte Wiens verbunden. Die Wiener Staatsoper gehört heute zu den wichtigsten Opernhäusern der Welt und die Wiener Philharmoniker gelten als eines der weltweit besten Orchester. Zahlreiche Museen wie beispielsweise die Albertina oder das Museum Leopold glänzen mit bedeutenden Kunstwerken vor allem der Moderne.