Klima Gibraltar

Beste Reisezeiten für Gibraltar:

In Gibraltar, wo sich Europa und Afrika am nächsten sind, herrscht ein angenehmes Mittelmeerklima. Da die Halbinsel aber weit ins Meer hinaus ragt, ist es dort oft windig.

Klimatabelle Gibraltar

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temperatur
(max.)
16°17°18°20°23°25°28°29°26°23°19°17°
Temperatur
(min.)
10°11°12°13°15°18°20°21°19°17°14°11°
Sonnen-
Stunden
557891111108644
Wasser-
Temperatur
15°15°15°15°17°18°20°21°20°19°17°16°
Regentage
887732002579
Gibraltar, Europa

Das Klimajahr von Gibraltar

Aufgrund des durchgängig milden Klimas ist Gibraltar das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Die Winde bestimmen das Klima im britischen Überseegebiet. Der vom östlichen Mittelmeer wehende Levante dominiert in der Regel im Sommer. Der Poniente kommt vom Atlantik und tritt eher im Herbst oder Winter auf. Diese Faustregel gilt jedoch nicht immer, denn die Winde können je nach Wetterlage auch von einem Tag auf den anderen wechseln. In Gibraltar sind die Temperaturen selbst in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar im zweistelligen Bereich, wobei der Januar sogar der wärmste Wintermonat ist. Wer dem kalten mitteleuropäischen Winter den Rücken kehren will, findet in Gibraltar beste Bedingungen dafür. Spätestens im März hält der Frühling in Gibraltar Einzug und beschert der Halbinsel angenehm milde Temperaturen. Dieser Monat sowie der April bieten sich besonders für Besichtigungen und Shoppingtouren an. Ab Mai wird es sommerlich heiß. Bis in den Oktober hinein sind beständig hohe Temperaturen die Regel, Niederschläge hingegen die Ausnahme. Badeurlauber, aber auch Segler und Surfer, die konstante Windverhältnisse schätzen, finden in dieser Jahreszeit optimale Bedingungen vor. Die meisten Regentage in Gibraltar weisen die Monate November bis März auf - wobei sich deren Zahl mit durchschnittlich sieben bis neun Regentagen pro Monat deutlich im Rahmen hält. Die Wassertemperatur fällt aber das ganze Jahr über kaum unter 15 Grad.

Allgemeines zu Gibraltar

Das britische Überseegebiet Gibraltar liegt auf einer Halbinsel, angrenzend an Spanien. Östlich wird diese durch die Bucht von Algeciras begrenzt. Südlich befindet sich die Straße von Gibraltar. Die Meerenge bildet die Grenze zwischen Europa und Afrika. Gibraltar ist nur etwa 6,5 Quadratkilometer groß. Die Grenze zu Spanien beträgt nur 1,2 Kilometer. Die britische Exklave ist geprägt von einem flachen, überwiegend sandigen Terrain und dem markanten Felsen von Gibraltar. Dieser ist 426 Meter hoch und ragt an der Ostseite spektakulär steil aus dem Meer auf. Das Klima in Gibraltar wird durch die Meerenge bestimmt: sie wirkt wie eine Düse, die die dort vorherrschenden Winde Levante und Poniente - also Ostwind und Westwind - verstärkt. Seiner Nähe zu Afrika verdankt Gibraltar heiße, trockene Sommer und milde Winter.

Tourismus Gibraltar

Wer den Landweg von Spanien nach Gibraltar antritt, muss die Landebahn des Flughafens über eine vierspurige Straße überqueren - eine Kuriosität, die weltweit einmalig ist. Wenngleich die Stadt selbst nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, so sind die meisten Besucher von den typisch britischen Pubs fasziniert, in denen englische Spezialitäten wie "Fish and Chips" serviert werden. Schnäppchenjäger finden die Läden mit zollfreien Tabakwaren und Spirituosen interessant. Der Touristenmagnet schlechthin ist jedoch der Felsen von Gibraltar, der "Upper Rock". Man erreicht ihn über eine Seilbahn oder über einen der Fußwege. Oben angekommen bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf die Stadt, die Straße von Gibraltar und die afrikanische Küste. Der Upper Rock ist größtenteils Naturschutzgebiet und zudem der einzige Ort in Europa, an dem Affen in Freiheit leben. Die etwa 250 Berberaffen sind beliebte Fotomotive.